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Ursachenforschung nach Brückenunglück in Minnesota

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Ursachenforschung nach Brückenunglück in Minnesota

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Nach dem Einsturz einer Brücke in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota wird nun nach den Ursachen geforscht. Die Behörden haben zahlreiche Untersuchungen angekündigt, um zu klären, ob tatsächlich Ermüdungserscheinungen das 40 Jahre alte Bauwerk einbrechen ließen. In früheren Berichten waren bereits Mängel festgestellt worden. “Eine Brücke in den USA sollte einfach nicht einstürzen. Deshalb haben wir Untersuchungen gefordert. Ich bin froh, dass die Nationale Transportsicherheitsbehörde schon hier ist,” sagte die Senatorin von Minnesota, Amy Klobuchar. Die Brücke war im Mittwoch im Berufsverkehr in sich zusammengebrochen. Mindestens vier Menschen starben, mehr als 70 wurden verletzt. Zahlreiche weitere werden noch vermisst. Mark Rosenker, der Vorsitzende der nationalen Behörde für Transportsicherheit, erklärte zum weiteren Vorgehen: “Als erstes müssen wir nun die Brückenteile bergen und danach werden wir sie wieder zusammensetzen. Nicht wie sie tatsächlich war, aber so dass wir verstehen, weshalb die Brücke eingestürzt ist.” Gleichzeitig gehen unter gefährlichen Bedingungen die Bergungsarbeiten weiter. Strömungen erschweren die Suche nach den noch vermissten Opfern. Hoffnung noch Überlebende zu finden, gibt es nach offiziellen Angaben nicht mehr.