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Exportverbot für britisches Fleisch wegen Seuchengefahr

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Exportverbot für britisches Fleisch wegen Seuchengefahr

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Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien hat die Regierung ein Exportverbot für Tiere und Fleisch verhängt. Damit kommt sie einem EU-Verbot zuvor, das für Montag erwartet wird. Zuvor war das Gebiet um den betroffenen Hof bei Guildford südwestlich von London abgesperrt worden. Die Tötung und Verbrennung der 60 Tiere wurde angeordnet. Außerdem verhängten die Behörden ein Transportverbot für Vieh und sagten Agrarmessen und Tierausstellungen ab.

Premierminister Gordon Brown beendete vorzeitig seinen Urlaub und leitet nun persönlich das Krisenkomitee Cobra. Die Behörden würden Tag und Nacht arbeiten, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, sagte der Regierungschef: “Ich kann versichern, dass wir alles tun, was in unserer Macht steht, um die Ursachen der Seuche zu erforschen und sie auszurotten.”

Im Jahr 2001 hatte sich die hochansteckende Krankheit von einem Viehzuchtbetrieb in Großbritannien auf das ganze Land sowie auf Teile Frankreichs und der Niederlanden ausgedehnt.