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USA: Nach Brückeneinsturz in Minneapolis werden alle ähnlichen Brücken untersucht

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USA: Nach Brückeneinsturz in Minneapolis werden alle ähnlichen Brücken untersucht

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Zwei Tage nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke im US-Bundesstaat Minnesota besteht Hoffnung, dass die Zahl der Opfer niedriger ausfällt aus zunächst angenommen. Taucher haben im schlammigen Wasser des Mississippi mehrere Autos gefunden, aber keine weiteren Leichen. Acht Menschen werden noch vermisst. Die vielbefahrene Brücke verband die Stadt Minneapolis mit St. Paul. Dass der Einsturz nur fünf Tote kostete, nannte der Feuerwehrchef von Minneapolis ein Wunder. Bis zu 50 Fahrzeuge waren in die Tiefe gestürzt. Die Einsturzursache ist weiter unklar. Bei früheren Untersuchungen waren an dem Bauwerk Mängel festgestellt worden.

Unterdessen haben die US-Behörden damit begonnen, alle Brücken mit ähnlicher Bauweise zu untersuchen. So auch in New York, dessen Infrastruktur eine der ältesten in Amerika ist. Laut einer vier Jahre alten Studie sind mehr als ein Viertel aller US-Brücken mangelhaft oder technisch nicht auf dem neuesten Stand. Über 20 Jahre würden jährlich sieben Milliarden Euro benötigt, um die Mängel zu beheben, so die Experten.