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Die Maul-und Klauenseuche noch nicht eingedämmt

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Die Maul-und Klauenseuche noch nicht eingedämmt

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Die Maul-und Klauenseuche, die Großbritannien heimsucht, hat offenbar in einem Forschungslabor der Firma Merial ihren Ursprung. Das Labor gehört dem amerikanischen Pharmariesen Merck und dem französischen Sanofi-Aventis-Konzern.
Das Virus, das für die Erforschung von Impfstoffen benötigt wird, soll auf den benachbarten Viehzuchtbetrieb gelangt sein. Premierminister Gordon Brown hofft nun auf eine schnelle Klärung. Er sagte: “Die gesamte Strategie zielt darauf ab, die Gefahr einzudämmen und die Krankheit auszurotten. Oberste Priorität ist, deren Herkunft zu klären und die Übertragungswege zu finden. Unsere Sicherheitsexperten arbeiten eng mit Merial zusammen. Ich hoffe auf Ergebnisse in den kommenden 48 Stunden.” Die Schutzzone um die von der Maul- und Klauenseuche betroffene Farm in Südengland, ist auf 5 Kilometer ausgedehnt worden. Sie umfaßt nun auch das tiermedizinische Institut. 60 infizierte Rinder sind bereits gekeult und verbrannt worden. Viehzüchter wurden aufgefordert, mögliche Verdachtsfälle umgehend den Behörden zu melden. Die britische Regierung hat vorsorglich ein Exportverbot für Rind-,Schaf- und Schweinefleisch erlassen. Bei der Epedemie 2001 mußten 6 Millionen Tiere geschlachtet und verbrannt werden. Der britischen Landwirtschaft entstand damals ein Schaden in Milliardenhöhe.