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Die Nachwahlen im Libanon sind vorbei.

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Die Nachwahlen im Libanon sind vorbei.

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Die Stimmen werden ausgezählt. Die Wahlen waren nötig, weil zwei anti-syrische-Abgeordnete, Mitglieder der christlichen Maronniten, ermordet worden waren. Unter ihnen Pierre Gemayel. Sein Vater, Libanons ehemaliger Präsident Amin Gemayel, kämpft mit Hilfe seiner Anhänger um einen Sitz im Parlament. Gemayel hält zu Amerika, Frankreich und Saudi-Arabien. Er und seine Unterstützer beschuldigen Syrien, Drahtzieher der Anschläge zu sein. Damaskus bestreitet jede Beteiligung.
Sein Gegenspieler ist General Michel Aoun. Er und seine Anhänger stehen für einen pro-syrischen Kurs und unterstützen den Iran,Syrien und die Hisbollah. Aouns Wähler sind gegen die pro-westliche Politik der Regierungskoalition. Nach der Ermordung vor allem vo Pierre Gemayel, war es zu den schwersten Ausschreitungen seit 1990 im Libanon gekommen. Die Sicherheitsvorkehrungen waren verschärft worden.Tausende Soldaten und Polizisten sicherten die Wahllokale. Dennoch kam es zu kleineren Auseinandersetzungen.