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In Südostasien kämpfen die Menschen weiter gegen den seit Wochen anhaltenden Monsunregen

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In Südostasien kämpfen die Menschen weiter gegen den seit Wochen anhaltenden Monsunregen

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In Nepal, Bangladesh und wie hier in Indien leiden mehr als 35 Millionen Menschen unter den Wassermassen. Insgesamt 10 Millionen Menschen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Mit Hubschraubern versuchen die Behörden, die Betroffenen mit dem Nötigsten zu versorgen. Im bevölkerungsreichste Bundesstaat Uttar Pradesh wurden mehr als 1100 Quadratkilometer Reisfelder vernichtet. Im Bundesstaat Bihar sprechen die Behörden von der schlimmsten Katastrophe seit 30 Jahren. Im bekannten Tee-Anbaugebiet Assam ging das Wasser leicht zurück.Doch sind für weite Teile des Landes weitere Regenfälle angekündigt. In benachbarten Bangladesh sind fast 40 Prozent der Landesfläche überflutet. Allein hier haben mehr als sieben Millionen Menschen ihr Hab und Gut verloren und sind ohne jede Versorgung. Inzwischen haben die Wassermassen weitere Opfer gefordert. Allein in den vergangenen zehn Tagen starben in den Flutgebieten mehr als 250 Menschen. Damit stieg die Zahl der Toten seit Beginn der Regenzeit im Juni auf über 1400.