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Schwimmen für den Frieden

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Schwimmen für den Frieden

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150 Kilometer von Hondarribia bis nach Getxo schwamm Carlos Pena entlang der baskischen Küste. Der baskische Schwimmer will so die Menschen für den Friedensprozess sensibilisieren, der nach der Aufkündigung des Waffenstillstandes durch die ETA ins Stocken geraten ist. “Ich hoffe es war nicht vergebens und die Menschen denken über die Botschaft nach”, meinte er als er in Getxo aus dem Wasser stieg.

Die ETA hat unterdessen wieder begonnen, von baskischen Unternehmen die “Revolutionssteuer” zu fordern. Bis zu 400 000 Euro sollen die Firmen zahlen. Widrigenfalls werde man “geeigneten Maßnahmen” ergreifen heißt es in den Schreiben. Demgegenüber hat sich die der ETA nahe stehende, von den spanischen Behörden verbotene, separatistische Baskenpartei Batasuna auf mehreren Treffen in den vergangenen Wochen offenbar darauf verständigt, weiter das Gespräch mit der spanischen Regierung zu suchen.