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Neuer Fall der Maul-und Klauenseuche

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Neuer Fall der Maul-und Klauenseuche

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Seuchenschutzexperten suchen unermüdlich nach dem Virus. Denn Großbritannien hat die Maul- und Klauenseuche noch nicht im Griff. Britische Behörden haben im Süden Englands einen weiteren Verdachtsfall entdeckt. Der Hof befindet sich in der Nähe des ersten Betriebes, auf dem am Freitag die Seuche ausgebrochen war. 120 Rinder sind getötet und verbrannt worden.

Ganz Großbritannien, außer Nordirland, ist von der EU als Hochrisikogebiet, eingestuft worden.
Philip Todd, Sprecher der EU-Kommission sagte: “ Diese Entscheidung werden wir am Mittwoch mit den Experten der 27 Mitgliedstaaten besprechen und gegebenenfalls neu bewerten. Es kann sein, dass wir das Hochrisikogebiet anders einordnen und dann nicht mehr ganz Großbritannien betroffen ist.”

Alle Ausfuhren von Milch und lebenden Tieren sind verboten. Frisches Rind-, Schweine-, Schaf- und Ziegenfleisch dürfen die Insel nicht verlassen. Richard McDonald, Chef der Bauerngewerkschaft fürchtet erhebliche Einbußen. Er sagte: “Wir haben gerade unseren Exportmarkt verloren, aber viel schlimmer wäre es, wenn wir die Seuche nicht eindämmen und ausrotten können.”
Russland, Japan, Kanada und die USA verhängten ein Importverbot. Premierminister Gordon Brown hat seinen Urlaub abgebrochen und leitet den Seuchenkrisenstab in London. Brown bezeichnete den Kampf gegen die Seuche eine: gesamtnationale Anstrengung.