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Neuer Maul- und Klauenseuche-Fall in England

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Neuer Maul- und Klauenseuche-Fall in England

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In Großbritannien ist auf einem zweiten landwirtschaftlichen Betrieb die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden. Das bestätigte das Umweltministerium. Die Farm liegt innerhalb der drei Kilometer Schutzzone um den ersten Betrieb, auf dem die Seuche ausgebrochen war.

Vorsichtshalber war der Tierbestand schon getötet worden. Bluttest ergaben, dass einige der getöteten Tiere bereits mit dem MKS-Virus infiziert waren. Nach Angaben des britischen Nachrichtensenders SkyNews besteht auch bei einem dritten Bauernhof der Verdacht auf Maul- und Klauenseuche, jedoch steht das Ergebnis der tiermedizinischen Untersuchung noch aus.

Wegen der Maul- und Klauenseuche hat die Europäische Kommission ein totales Exportverbot für britisches Fleisch verhängt. Auch lebende Tiere sowie Milch und Milchprodukte dürfen nicht mehr ausgeführt werden. In Großbritannien gilt ein totales Transportverbot für Huftiere.

Bei der Suche nach der Quelle des Virus konzentrieren sich die Behörden auf zwei Labors, die sich im Umkreis von acht Kilometern um die betroffenen Farmen befinden. Dort arbeiten das staatliche Institut für Tiergesundheit und die
US-Pharmafirma Merial Animal Health mit dem MKS-Virus. Erste Untersuchungsergebnisse sollen im Laufe des Tages vorliegen.