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Gipfeltreffen zwischen Nord- und Südkorea für Ende August geplant

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Gipfeltreffen zwischen Nord- und Südkorea für Ende August geplant

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In Südkoreas Hauptstadt Seoul haben mehrere Menschen gegen den für Ende diesen Montas geplanten Gipfel zwischen Süd- und Nordkorea demonstriert. Sie werfen Nordkorea Menschenrechtsverletzungen vor und fordern zunächst eine Abkehr Pjöngjangs von dessen Atomwaffenprogramm. Der südkoreanische Politikwissenschaftler Koh Yu-Huan meint, Nordkorea sei wohl zu dem Schluss gekommen, dass das Treffen nicht weiter aufgeschoben werden könne. Mit Ablauf der Amtszeit des südkoreanischen Präsidenten Roh Moo Hyuns suche Nordkorea – mit Blick auf das Ende der Amtszeit Bill Clintons seinerzeit – wohl zu verhindern, das sich die Situation zu Ungunsten Pjöngjangs verschlechtere. Nord- und Südkorea befinden sich seit dem Bruderkrieg von 1950-53 völkerrechtlich noch im Kriegszustand. Die Staatschefs der beiden Länder werden nach sieben Jahren zum zweiten Mal zusammentreffen. Sie wollen bei dem Gipfel nach einer dauerhaften Friedenslösung für die Halbinsel suchen. Südkoreas Präsident Roh Moo Hyun werde vom 28. bis 30. August zu Gesprächen nach Pjöngjang reisen, hieß es.