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Unwetter und Überschwemmungen in der Schweiz

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Unwetter und Überschwemmungen in der Schweiz

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Die Schweiz ist von den schwersten Unwettern seit zwei Jahren heimgesucht worden. In weiten Teilen des Landes kämpfen die Menschen nun gegen Hochwasser. Besonders betroffen sind das Mittelland und die Nordwestschweiz. In Olten, Aarau und Basel sind viele Haushalte ohne Strom. Delsberg, die Hauptort des Jura, ist abgeschnitten. Bielersee und Thunersee sind über die Ufer getreten. Die Aare flussabwärts kommt es ebenfalls zu Überschwemmungen. Sowohl Aare als auch Rhein steigen dort weiter an. Kritisch bleibt die Lage am Rhein in Basel. In der Hauptstadt Bern gab es dagegen nur geringe Schäden in Aaare-nahen Gebieten. Auch hier steigt der Fluss aber noch. Entspannt hat sich aber die Lage in Inner- und Ostschweiz.

Nach Wochen andauernder Hitze wird jetzt aber auch Italien von schweren Unwettern heimgesucht. Schwerer Regen fiel heute im ganzen Norden des Landes. Ein schweres Gewitter mit heftigem Sturm gab es gestern abend in Florenz. Wasser drang in die weltberühmten Uffizien ein, das Museum musste vorübergehend schließen. Kunstwerke wurden nicht beschädigt. Der Sturm warf einen amerikanischen Urlauber in den Fluss Arno; der Mann wurde aber gerettet. Wegen des schweren Regens kam es in Norditalien ebenso wie in der Schweiz zu Zugverspätungen und vielen Behinderungen auf den Straßen.