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Kashiwazaki-Kariwa bleibt vorerst stillgelegt

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Kashiwazaki-Kariwa bleibt vorerst stillgelegt

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In Japan kann das größte Atomkraftwerk der Welt, Kashiwazaki-Kariwa, vermutlich erst in einigen Monaten wieder ans Netz gehen. Zu diesem Schluß kommen Experten der internationalen Atomenergiebehörde I-A-E-O. Die Anlage war bei dem schweren Erbeben Mitte Juli stark beschädigt worden und musste abgeschaltet werden. Daraufhin untersuchte eine Delegation der I-A-E-O das Kraftwerk auf Schäden. Inspektor Philippe Jamet sagte bei der Verkündung des Unteruchungsergebnisses, es sei sehr kompliziert, so eine Anlage wieder in Betrieb zu nehmen. Man müsse sehr genau beachten, was zuerst zu tun sei. Nach dem Erdbeben waren in dem AKW rund 50 technische Defekte registriert worden, die der Betreiber der Anlage zunächst nicht gemeldet hatte. Unter anderem soll schwach radioaktiv belastetes Wasser ins Meer gelangt sein. Die Regierung in Tokio hatte daraufhin die I-A-E-O eingeladen, die Anlage zu überprüfen.