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Kursverluste auch in Asien

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Kursverluste auch in Asien

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Auch die Börsen in Asien haben nach den starken Kursverlusten an der Wall Street deutlich im Minus geschlossen. Der Nikkei verlor mehr als 406 Punkte und brach auf seinen tiefsten Stand seit fünf Monaten ein. Händler verwiesen darauf, dass die Krise am US-Markt für Hypothekenkredite sich auf den globalen Finanzsektor ausweiten könnte. Japans Regierungssprecher Yasuhisa Shiozaki sagte, man höre ja nunmehr, dass die einzelnen Notenbanken handelten, um der Krise etwas entgegenzusetzen. Auch die Bank of Japan habe eine Billion Yen zur Verfügung gestellt. Er erwarte, dass die Banken weltweit in Abstimmung miteinander und den den Bedürfnissen der Märkte entsprechend handelten. Die japanische Notenbank hatte dem Bankensystem in Folge der Liquiditätskrise umgerechnet 6,2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Dennoch reagierten die Märkte verhalten. Anlass für das erneute Misstrauen auf den Finanzmärkten war die französische Großbank BNP Paribas. Sie hatte gestern vorübergehend drei Fonds auf Eis gelegt, weil sie deren Werte wegen der mangelnden Liquidität in Teilen des amerikanischen Marktes nicht mehr ermitteln konnte. Angesichts der Probleme auf den US-Hypthekenmärkten pumpte auch die amerikanische Notenbank umgerechnet 17,5 Milliarden Euro ins System.