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Chavez beendet Rundreise durch Südamerika

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Chavez beendet Rundreise durch Südamerika

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Südamerika soll wirtschaftlich und politisch enger zusammenrücken, um ein Gegengewicht zu den USA zu bilden, so der der Plan des linksgerichteten Präsidenten Venezuelas Hugo Chavez. Er beendete gerade eine Reise durch den Subkontinent. Auf seiner vierten und letzten Station in Bolivien vereinbarten Chavez und seine Amtkollegen Argentiniens und Boliviens, Nestor Kirchner und Evo Morales den mit 17 Millarden Euro veranschlagten Bau einer Gaspipeline von Venezuela bis Argeninien. Zuvor hatte Chavez Bolivien Investitionen in den Energiesektor zugesagt, die für die Ölförderung im Land bestimmt sind. Die Pläne von Chavez dürften allerdings schwer zu realisieren sein: Brasilien sperrt sich gegen eine Führungsrolle des ölreichen Venezuelas. Und Kolumbien, Peru und Chile versuchen, sich wirtschaftlich an die USA anzulehnen.