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Japanische Notenbank pumpt Geld in Markt

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Japanische Notenbank pumpt Geld in Markt

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Die japanische Notenbank hat am Montag 3,7 Milliarden Euro in den Geldmarkt gepumpt. Damit sollen mögliche Liquiditätsengpässe überbrückt werden. Die Börse in Tokio tendierte am Montag zunächst freundlich. Bereits am Freitag hatte die japanische Notenbank Milliarden in den Markt geschossen – genau wie die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank. Insgesamt verteilten die Notenbanken Finanzspritzen von mehr als 200 Milliarden Euro.

Für die EZB war es das erste Eingreifen seit den Terroranschlägen vom 11.September 2001. Der Krise vorangegangen, waren massive Kursverluste an den Aktienbörsen aufgrund von Kreditausfällen auf dem US-Immobilienmarkt. So stehen die internationalen Börsen nun unter besonderer Beobachtung. Die Frage bleibt, wie stark sich die US-Hypothekenkrise noch auswirken wird.