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Mattel ruft erneut Spielzeug zurück

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Mattel ruft erneut Spielzeug zurück

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Der weltgrößte Spielwarenhersteller, Matell, muß zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen bleibelastete Spielwaren aus China zurückziehen.
Das beanstandete Spielzeug enthält kleine Magneten, die von Kleinkindern verschluckt werden könnten. Außerdem wurden Farben verwendet, die einen zu hohen Bleigehalt aufweisen.

Mattel hatte die Ware von einem chinesischen Lieferanten bezogen. Inzwischen kündigte der kalifornische Konzern die Verträge mit dem Zuliefer, die chinesischen Behörden entzogen der Firma die Exportlizenz. Der Chef des Zulieferers beging vor einigen Tagen Selbstmord.

Nach Angaben der komissarischen Vorsitzenden der US-Behörde für Konsumenten-Sicherheit sind allein in den USA über neun Millionen Spielzeuge von dem Rückruf betroffen.

Ihre Behörde, so Nancy Norde, werde sicherstellen, daß die in den USA geltenden Sicherheitsstandards auch bei Importwaren eingehalten würden.

Mattel betont, daß das chinesische Zulieferunternehmen über 15 Jahre zuverlässig gearbeitet habe. Es besitze auch Geräte zur Feststellung des Bleigehaltes. Matell könne sich die Produktionsmängel nicht erklären.

Auch andere US-Unternehemen mußten in diesem Jahr bereits in China produziertes blastetes Spielzeug zurückrufen.