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Japan unterstützt ebenfalls gemäßigte Palästinenser

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Japan unterstützt ebenfalls gemäßigte Palästinenser

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Auch Japan will jetzt wieder die Palästinenser unterstützen – genauer gesagt, die gemäßigten Kräfte im Westjordanland unter Präsident Machmud Abbas. Der japanische Außenminister Taro Aso versprach Abbas und seiner Palästinenserbehörde gut acht Millionen Euro.

Dazu kommen knapp sieben Millionen für humanitäre Hilfe: Dieses Geld geht allerdings auch an die Menschen im Gazastreifen, dem zweiten Palästinensergebiet. Dort hat die radikale Hamas-Partei die Macht übernommen und die Anhänger von Präsident Abbas vertrieben.

Die Lage für die Hamas und den abgesetzten Regierungschef Ismail Hanija im Gazastreifen bleibt aber unklar. Sein Rivale, Präsident Abbas, will einigen Berichten zufolge bei den geplanten Neuwahlen Hamas-Kandidaten praktisch ausschließen.

Demnach sieht ein Erlass vor, dass alle Kandidaten das Programm der Dachorganisation PLO respektieren müssen. Die Hamas gehört aber nicht zur PLO und lehnt das Programm ab, weil es unter anderem Israel anerkennt.

Ein Sprecher von Abbas sagt jetzt aber, einen solchen Erlass gebe es noch nicht. Es sei ein Entwurf, über den noch beraten werde – allerdings nur mit den Gruppen innerhalb der PLO.