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Panikverkäufe an Weltbörsen

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Panikverkäufe an Weltbörsen

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Nach der Verschnaufpause am Mittwoch hat sich am Donnerstag der Kursverfall an den Weltbörsen fortgesetzt. In London drückten schwache Minenwerte den FTSE um 4,1 . Der EuroSTOXX ging mit minus 2,9 Prozent aus dem Handel, der Dax schloß mit einem Minus von 2,4. Mit die höchsten Verluste wies die Aktie der deutschen Börse auf. Sie gaben 7,2 % nach. Hedgefonds, die besonders stark bei der Deutschen Börse engagiert waren, trennten sich offenbar von ihren Beständen, vermuteten Analysten.

Ausgelöst wurde der Kurrutsch durch panikartige Verkäufe in Asien. Angesichts der schweren Turbulenzen schließt die EU-Kommission eine Regulierung von Ratingagenturen nicht mehr aus.

“Es gibt einige Punkte, die wir untersuchen möchten. Unter anderem warum sie so spät auf die seit Mitte 2006 offenkundige Verschlechterung hingewiesen haben”, sagte eine Komissionssprecherin in Brüssel.

Vor dem Hintergrund der ausufernden Hypotheken-Krise in den USA verzeichnete auch die Wall Street Kursverluste auf breiter Basis. Der Euro fiel unter die Marke von US-$ 1,34.