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Angst vor Bandenkrieg in Italien nach Mafiamorden von Duisburg

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Angst vor Bandenkrieg in Italien nach Mafiamorden von Duisburg

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Nach italienischen Medienberichten soll eines der Duisburger Mordopfer versucht haben, sich Maschienenpistolen zu beschaffen. Sie sollten nach Italien geschmuggelt werden. Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi rief die Jugend in Calarien auf, sich gegen das Organisierte Verbrechen zu stellen. “Die Jugend Süditaliens kann eine gewaltige, historische Veränderung bewirken!” sagte Prodi. Eines der Mordopfer von Duisburg soll die Ehefrau des Chefs eines rivalisierenden ‘Ndrangheta-Clans getötet zu haben.

Mit einem dramatischen Apell versucht auch der katholische Bischof von Locri, Giancarlo Maria Bregantini zu verhindern, daß ein Mafia-Krieg im Süden Italiens ausbricht: “Das Herz der Frau kann Vergebung oder Rache gebären. Männer führen es dann aus. Durch die Stärke ihres Glaubens können die Frauen Schmerz in Taperkeit verwandeln”. Nach der Veröffentlichung eines Phantombildes sind bisher mehrere Hinweise bei der Duisburger Mordkommission eingegangen. Diese beziehen sich allerdings nicht nur auf eine Person, sondern auf einen bislang noch “breit gefächerten Personenkreis”, teilte die Polizei mit.