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Rettungsarbeiten nach Erdbeben in Peru

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Rettungsarbeiten nach Erdbeben in Peru

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Für die Helfer im Erdbebengebiet von Peru hat ein Wettlauf gegen die Zeit begonnen: Rund fünfhundert Menschen sind nach bisherigen Angaben umgekommen; unklar ist, wie viele Menschen unter den Trümmern eingestürzter Gebäude sind. Dass einige von ihnen noch leben könnten, schließen die Rettungskräfte inzwischen weitgehend aus. Das Erdbeben hatte nach unterschiedlichen Angaben eine Stärke zwischen 7,5 und acht. Es traf vor allem die Gegend um die Städte Ica, Pisco und Chincha, südlich der Hauptstadt Lima. Hilfe aus anderen Landesteilen ist auf dem Weg, aber es ist schwierig, Retter und Hilfsgüter in das Katastrophengebiet zu bringen. Einige Teile der Panamericana, der wichtigen Küstenautobahn, sind kaum passierbar.

Auch die Krankenhäuser in dem Gebiet sind teilweise zerstört, außerdem fehlen Wasser und Strom. Die Menschen wurden zu Blutspenden aufgerufen. Verletzte werden inzwischen auch nach Lima geflogen. Weltweit läuft jetzt ebenfalls die Hilfe an: Deutschland stellt dafür zweihunderttausend Euro bereit, die EU mindestens eine Million. Ein Expertenteam aus der Schweiz klärt bereits vor Ort, was gebraucht wird. Momentan sind das angesichts kalter Nächte vor allem Decken und Notunterkünfte.