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Die Überlebenden der Erdbeben von Peru kämpfen um ihr überleben

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Die Überlebenden der Erdbeben von Peru kämpfen um ihr überleben

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Sie sind empört darüber, daß die staatliche Hilfe so schleppend anläuft. Sie plündern Geschäfte auf der Suche nach Medikamenten und Lebensmitteln. Die Polizei ist unentwegt im Einsatz, kommt aber in den zerstörten Straßen nur schlecht voran.

Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in Peru, hat ein weiteres Nachbeben die Menschen erneut in Panik versetzt. Das Gebiet südlich der Hauptstadt Lima ist am stärksten getroffen. Siebzehntausend Gebäude sind eingestürzt, mehr als 85.000 Tausend Menschen sind laut Behördenangaben, obdachlos. Strom- und Wasserverbindungen sind unterbrochen.
Die Straßen vielfach unpassierbar.

Die Hoffnung noch Lebende unter den Trümmern zu finden ist gleich Null, sagte ein Feuerwehrsprecher. Nun geht es darum, die Leichen schnell zu bergen, damit keine Epidemien ausbrechen. Die internationale Hilfe ist inzwischen angelaufen. Das UN-Welternährungsprogramm hat mit der Verteilung von Lebensmitteln begonnen.

Dringender Bedarf besteht vor allem an Decken, Notunterkünften, Sanitätsmaterial und Hygieneartikeln. Das Auswärtige Amt in Berlin hat 200.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt. Geologen haben weitere Nachbeben angekündigt. Die Regierung in Lima ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.