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Weitere Sicherheitskräfte sollen nach Erdbeben Plünderungen verhindern

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Weitere Sicherheitskräfte sollen nach Erdbeben Plünderungen verhindern

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Nach dem schweren Nachbeben haben in Peru immer mehr Menschen die zerstörten Gebiete verlassen. Viele sind auf dem Weg zu Verwandten in den Norden. Andere bleiben, um ihre letzten Habseligkeiten gegen Plünderer zu verteidigen. Einige versuchten selbst, Medikamente und Lebensmittel zu ergattern. Die Plünderer rechtfertigten ihre Aktionen mit der ungenügenden Hilfe der Behörden. Die Hilfslieferungen erreichen die Menschen nicht, weil viele Brücken und Straßen unpassierbar sind.

Präsident Alan Garcia kündigte an, weitere 2000 Polizisten und 1000 Soldaten in die am stärksten betroffenen Städte Ica, Pisco und Chincha, mehrere hundert Kilometer südlich der Hauptstadt Lima zu entsenden. Die Menschen würden aber auch übertreiben, er herrsche eine gewisse Panik.

Helfer hingegen beklagen mangelnden Schutz durch die Behörden. Ein spanischer Helfer sagte, er sei 14.000 Kilometer weit geflogen, er habe das Ticket selbst bezahlt, und dann werde auf ihn geschossen. Bei dem Beben der Stärke acht auf der Richterskala waren am vergangenen Mittwoch mindestens 500 Menschen getötet wurden. Bis zu 100.000 Peruaner wurden durch die Katastrophe obdachlos.