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Zwei Tage nach dem verheerenden Nachbeben in Peru

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Zwei Tage nach dem verheerenden Nachbeben in Peru

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Hat Staatspräsident Alan Garcia Truppen gegen Plünderer und Räuber eingesetzt. Die Menschen versuchen verzweifelt Medikamente und Lebensmittel zu ergattern. Die Plünderer rechtfertigten ihre Aktionen mit der ungenügenden Hílfe der Behörden.

Ein Nachbeben der Stärke 6 hatte am Freitagvormittag neue Panik in Peru ausgelöst. Die Hafenstadt Pisco ist fast völlig zerstört. Die Zahl der Todesopfer liegt, laut Behördenangaben, bei 510 Doch die Zahl der Toten können noch steigen, räumte Staatspräsident Garcia ein.

Fast 17.000 Gebäude sind eingestürzt. Mehr als 85.000 Peruaner sind durch die Naturkatastrophe obdachlos geworden. Die Städte Ica und Pisco sind noch immer ohne Strom und Trinkwasser. Die Hilfslieferungen erreichen die Menschen nicht, weil viele Straßen und Brücken unpassierbar sind.

Die Europäische Union hat ihre Nothilfe für Peru auf zwei Millinionen Euro verdoppelt. Das Geld ist für dringend benötigte Nahrungsmittel, Notunterkünfte und medizinische Versorgung vorgesehen. Inzwischen verlassen tausende Menschen die fast völlig zerstörte Hafenstadt Pisco.