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Erstmals irakischer Regierungschef in Syrien

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Erstmals irakischer Regierungschef in Syrien

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Der irakische Ministerpräsident Nuri al Maliki ist in Syrien – als erster Regierungschef seines Landes seit der US-Invasion des Iraks. Maliki traf mit seinem syrischen Amtskollegen Naji al Otri zusammen, um die Sicherheitslage im Irak zu besprechen. Otri forderte einen Zeitplan für den Abzug der Besatzungs-Truppen aus dem Irak, da die die Verantwortung für die bürgerkriegsähnlichen Zustände trügen. Die US-gestützte irakische Regierung betonte in der Vergangenheit dagegen immer wieder, wie wichtig es sei, zu verhindern, dass Rebellen und Waffen von Syrien aus in den Irak eindringen würden. Über die syrisch-irakische Grenze sind bislang auch über eine Million irakische Flüchtlinge nach Syrien gekommen.

Am Sonntag hatte der Irak überraschend Besuch vom französischen Außenminister Bernard Kouchner. Bei einem Treffen mit Präsident Jalal Talabani deutete Kouchner eine Änderung der Irak-Politik Frankreichs an. Sein Land wolle nützlich sein bei der Lösung der Probleme im Irak, so Kouchner. Der Irak hatte um französische Investitionen gebeten, um den Wiederaufbau des Landes zu unterstützen.