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Hurrikan Dean in Mexiko bisher nicht so schlimm wie befürchtet

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Hurrikan Dean in Mexiko bisher nicht so schlimm wie befürchtet

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Hurrikan Dean hat bei seinem Weg über die mexikanische Halbinsel Yucatan eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Straßen wurden überflutet, Bäume und Strommasten stürzten um. Nachdem Dean an Kraft verlor, wurde er auf die niedrigste Kategorie 1 heruntergestuft. In der Nacht zog Dean auf das offene Meer im Golf von Mexiko. Heute abend soll er wieder auf Land treffen. Die Öl-Bohrinseln vor der Küste von Campeche sind vorsorglich evakuiert worden.

Die Fischer von Majuhan hat es bereits schwer erwischt: “Wir haben alles verloren, zwei Schiffe, die Ausrüstung, alles!” klagt einer. Jetzt, so ein Geschäftsmann, ist Hilfe vom Staat erforderlich; Kredite, Beihilfen wünscht er sich.

Die vom Hurrikan in Mexiko bisher angerichteten Schäden sind offenbar geringer als zunächst befürchtet, weil sich der Sturm mit 33
Kilometern pro Stunde relativ schnell über die Halbinsel schob. Staatspräsident Felipe Calderon, brach einen Besuch in Kanada vorzeitig ab, um sich an Ort und Stelle ein Bild von der Lage zu machen.

Mehrere zehntausend Urlauber waren vor Eintreffen des Sturms in Sicherheit gebracht worden. Auf seinem Zerstörungszug durch die Karibik hat Dean bislang 13 Menschen in den Tod gerissen.