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Weitere Attentate in Indien verhindert

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Weitere Attentate in Indien verhindert

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Nach den Bombenanschlägen im indischen Hyderabad hat die Polizei insgesamt 19 nicht explodierte Sprengsätze entdeckt. Hunderte Menschen hätten getötet werden können, sagte ein Kommissiar. Bei den Explosionen am Samstag kamen mehr als vierzig Menschen ums Leben. Zwei Bomben gingen in einem Vergnügungspark hoch, eine dritte in einem Straßenrestaurant. Die Polizei versucht momentan anhand der Spuren auf die Täter zu schließen. Fünfundzwanzig Verdächtige wurden festgenommen. Schon gestern waren zwölf nicht explodierte Sprengsätze gefunden wurden, die an Fußgängerbrücken, Kinos und Bushaltestellen mit Zeitzündern angebracht wurden. Die Behörden im südlichen Bundesstaat Andrha Pradesh vermuten, dass die muslimische Terrororganisation Harikat-al-Djihadi-Islamia dahinter stecken könnte. Offiziell hat sich noch niemand zu den Attentaten vom Samstag bekannt. Die Bevölkerung hat immer wieder unter Anschlägen von extremistischen Muslimen als auch radikalen Hindu-Nationalisten zu leiden. Es kommt immer wieder zu Spannungen zwischen den beiden größten Glaubensgemeinschaften in Indien.