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Kasachstan stoppt Erschließung von Kaschagan-Ölfeld durch ENI


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Kasachstan stoppt Erschließung von Kaschagan-Ölfeld durch ENI

Kasachstan hat die Erschließung des größten Ölfeldes des Landes durch ein internationales Konsortium unter Führung des italienischen Energiekonzerns ENI vorerst gestoppt. ENI habe bei den Arbeiten am Vorkommen Kaschagan nicht alle Umweltauflagen erfüllt, hieß es offiziell zur Begründung.

Zuvor hatte bereits Russland mehrere ausländische Energiekonzerne gezwungen, ihre Kontrollmehrheit an Förderprojekten im Land an russische Konkurrenten abzutreten.

Die kasachische Regierung belegte das Kaschagan-Projekt mit einer dreimonatigen Zwangspause. Der Umweltminister warnte vor nicht wiedergutzumachenden Umweltschäden durch das Ölprojekt. Zu dem Betreiberkonsortium gehören Eni, Total, Shell, ConocoPhillips sowie der staatliche kasachische Energiekonzern.

Im Kaschagan-Feld im kasachischen Teil des Kaspischen Meeres lagern vermutlich bis zu 38 Milliarden Barrel Öl. Die aufbringbaren Vorräte werden von Experten auf etwa neun Milliarden Barrel geschätzt.

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