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Kein Ende der Waldbrände in Griechenland

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Kein Ende der Waldbrände in Griechenland

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Den vierten Tag in Folge tobten am Montag schwere Waldbrände in Griechenland. Mehr als 60 Menschen kamen in den Flammen um. Zwar sanken die Temperaturen inzwischen auf 33 Grad, doch Winde mit Geschwindigkeiten bis zu 70 Stundenkilometern erschwerten die Löscharbeiten. Als Ursache für die Feuer wird in vielen Fällen Brandstiftung vermutet. Die Regierung in Athen hat für Hinweise auf die Täter Belohnungen bis zu einer Million Euro ausgesetzt.

Von den Waldbränden ist besonders der Westen und Süden der Halbinsel Peloponnes betroffen. Feuer wüteten außerdem auf der Insel Euböa. Die Brände, die nahe der antiken Stätten von Olympia tobten, ließen das Weltkulturerbe zwar unversehrt. Die bis zu 100 Meter hohen Flammen drangen allerdings bis in den Garten des dortigen Museums vor. Hier konnten sie gestoppt werden, sagte Kulturminister George Voulgarakis: “Alle, die Feuerwehrleute, die Polizisten, die Freiwilligen, sie haben erfolgreich gegen das Feuer und für das Museum gekämpft.”

Aus vielen EU-Ländern ist bereits Unterstützung eingetroffen, um die Griechenland dringend gebeten hatte. So sind Feuerwehrleute aus Zypern und Löschflugzeuge aus Frankreich im Einsatz. Auch Israel, Serbien, Russland und die Schweiz sagten neben anderen Hilfe zu. Aus Deutschland sind drei Hubschrauber auf dem Weg.