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Klagen von Einzelaktionären gegen Fusion von ArcelorMittal abgelehnt

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Klagen von Einzelaktionären gegen Fusion von ArcelorMittal abgelehnt

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Die Fusion der Konzerne Mittal und Arcelor zum größten Stahlproduzenten der Welt kann vorerst ungestört weiterlaufen. Einen Tag vor der Mittal-Hauptversammlung lehnte ein Gericht in Rotterdam eine von mehreren Hedge-Fonds beantragte Einstweilige Verfügung gegen die Fusion ab. Die Kläger halten einige der noch nicht in Mittals Besitz befindlichen Arcelor-Anteile.

Die Fonds sind gegen die Übernahme, durch die Mittal zum internationalen Branchenprimus aufsteigt. Und zwar mit Stahllieferungen von rund 56 Millionen allein im ersten Halbjahr 2007 und einem Umsatz von rund 39 Milliarden Euro.

Im Kern bemängeln die Kläger, dass Mittal in seiner Übernahmeofferte zunächst elf Mittal-Aktien für sieben Arcelor-Papiere, später jedoch nur acht ArcelorMittal-Titel geboten habe. Das Gericht sah sich jedoch außerstande zu urteilen, ob das Tauschverhältnis angemessen sei. Die Minderheitsaktionäre könnten die zweite Phase der Fusion in Luxemburg anfechten, wo die Operation am Ende juristisch über die Bühne gehen soll.