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Neue Ausschreitungen im irakischen Pilgerort Kerbala

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Neue Ausschreitungen im irakischen Pilgerort Kerbala

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Nachdem sich am Morgen zunächst Hunderttausende schiitische Pilger friedlich versammelt hatten, kam es im irakischen Kerbala zu neuen Gewaltausbrüchen. Dabei wurden mindestens vier Menschen getötet und 18 verletzt. In der Nacht hatten sich Anhänger des radikalen Schiiten-Predigers Muktada al Sadr und die Polizei Gefechte geliefert. Sechs Menschen starben, 30 wurden verletzt. Angeblich hätten die Wächter der heiligen Stätten die Sadr-Anhänger daran gehindert, zu den beiden Schreinen von Hussein und Abbas zu gelangen. Dann seien Schüsse gefallen, sagte ein Sprecher der Sadr-Bewegung. Die Schiiten feiern in Kerbela heute und morgen den Geburtstag des zwölften Imams Mohammed al Mahdi.

Im Falluja hatte am Abend ein Selbstmordattentäter zehn Menschen in einer Moschee mit in den Tod gerissen. Unter den Opfer war auch der Prediger, der als offener Gegner der Terrorgruppe Al-Qaida galt. Die Polizei sagte, dass der Mann auf einer Al-Qaida-Todesliste gestanden. Deshalb sei er immer wieder nach Syrien geflüchtet.