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Stark gestiegene Weizenpreise heizen Inflation an

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Stark gestiegene Weizenpreise heizen Inflation an

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Wohl kaum ein Ereignis hat die Verbraucher in den vergangenen Wochen derart aufgeschreckt wie der Anstieg der Preise für Brot und Milch. Für die Bürger geht es ans Eingemachte und: Unruhe macht sich breit. In Deutschland etwa kühlt sich das Konsumklima deutlich ab, was aus den neuesten Daten des Marktforschungsinstituts GfK hervorgeht.

In Frankreich macht die Branche die gestiegenen Getreidepreise für die teureren Backwaren verantwortlich. Die zumeist mittelständischen Betriebe seien daher zu höheren Endpreisen gezwungen. Tatsächlich kostet die Tonne Weizen inzwischen 237 Euro, ein Anstieg von 82 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die europäischen Nachbarn haben ähnliche Preisexplosionen zu verkraften.

Schlechte Ernten in den Anbauländern und eine größere Nachfrage auf den Weltmärkten sind die Gründe. Vor allem die für die Umwelt immer bedeutender werdenen Biokraftstoffe führen dazu, dass die Getreidesilos weltweit deutlich langsamer gefüllt werden als früher.

Dies sei die logische Folge der Diskussion um den globalen Klimawandel, heißt es bei Analysten. Die europäischen Volkswirtschaften dürften sich künftig auf eine höhere Inflation einstellen.