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Unstimmigkeiten zwischen Frankreich und Spanien um Umgang mit illegalen Einwanderern

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Unstimmigkeiten zwischen Frankreich und Spanien um Umgang mit illegalen Einwanderern

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In Spanien hat eine Diskussion um die Legalisierung illegaler Einwanderer begonnen. Auslöser war die Aussage des französischen Premierministers Francois Fillon, wonach der spanische Regierungschef es bereits bitter bereue, im Mai 2005 rund 600.000 illegale Einwanderer legalisiert zu haben. Diese erhielten damals eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung, wenn sie bereits ein Jahr in Spanien lebten und einen Arbeitsvertrag über ein halbes Jahr nachweisen konnten. Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero sprach von einem Missverständnis mit Frankreich. Die Legalisierungen seien notwendig und richtig gewesen, denn niemand solle illegal arbeiten und die Arbeitgeber dürften keine Illegalen beschäftigen.

Rund 200.000 Einwanderer kommen jedes Jahr nach Spanien. Die meisten haben bereits einen Arbeitsvertrag und verrichten jene Tätigkeiten, für die sich keine spanischen Arbeiter mehr finden. Rumänen und Bulgaren stellen den größten Anteil der Einwanderer, gefolgt von Marokkanern.