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Nach der Brandkatastrophe

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Nach der Brandkatastrophe

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Nach der Katastrophe werden die Toten zu Grabe getragen: Im griechischen Dorf Anilio werden in vielen Orten die Opfer der Waldbrände der vergangenen Tage beerdigt. Mindestens 64 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, vor allen Dingen auf der Peleponnes-Halbinsel. Nach Schätzungen der EU ist bislang bereits eine Fläche von der Größe Luxemburgs verbrannt, mindestens 110 Dörfer sollen vollständig oder teilweise zerstört worden sein.

Die meisten Waldbrände wurden indess unter Kontrolle gebracht oder sogar vollständig gelöscht.Ein einziges Großfeuer an den Hängen des Berges Kotilio ist noch aktiv. Nach Angeben der Feuerwehr bleibt die Waldbrandgefahr aber auch weiterhin hoch.

Die Banken zahlen eine staatliche Hilfe von jeweils 3000 Euro an jede gechädigte Familie aus. Wegen des Anstrums blieben viele Filialen auch über Nacht geöffnet. Da die Hilfe gegen eine einfache Unterschrift ausgezahlt wurde, haben offenbar auch viele Nichtberechtigte die Summe einkassiert.

Trotz des wachsenden Unmuts gegenüber der Regierung in Athen, liegt die bürgerliche Partei von Ministerpräsident Kostas Karamanlis, zwei Wochen vor den Wahlen, in Umfragen weiter vorn – auch wenn der Abstand zu den oppositionellen Sozialisten schmilzt.