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Bush will Opfern der Hypothekenkrise helfen - nicht aber Spekulanten

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Bush will Opfern der Hypothekenkrise helfen - nicht aber Spekulanten

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Die US-Regierung will den Opfern der Hypothekenkrise in begrenztem Maße helfen. Das kündigte Präsident George W. Bush an. Zu den Maßnahmen gehören etwa Steuererleichterungen und Bundesbürgschaften.

Die vor dem Bankrott stehenden Eigentümer sollen dadurch mit ihren Kreditgebern eine Refinanzierung aushandeln können. Allerdings zeigte Bush kein Mitleid mit Spekulanten. Diesen aus der Klemme zu helfen, sei nicht Aufgabe der Regierung.

Diese Bemerkung wurde an der Wall Street nicht mit Wohlwollen aufgenommen. Die bis dahin deutlichen Gewinne gingen zurück.

Bushs Abrechnung mit Spekulanten wurde von der Notenbank unterstützt. Fast wortgleich äußerte sich Federal-Reserve-Chef Ben Bernanke auf einer Veranstaltung in Wyoming. Er fügte hinzu, die Notenbank werde auch weiterhin einschreiten, um die Kriseneffekte der Finanzmärkte auf die Wirtschaft zu begrenzen.

Analysten rechnen im September mit einer weiteren Zinssenkung.