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US-Präsident Bush deutet Reduktion der US-Truppen im Irak an

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US-Präsident Bush deutet Reduktion der US-Truppen im Irak an

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US-Präsident George W. Bush hat anlässlich eines überraschenden Besuchs im Irak eine mögliche Reduktion der US-Truppen angesprochen. Bush war mit hochrangigen US-Militärs wie auch mit dem irakischen Präsidenten Dschalal Talabani und Ministerpräsident Nuri al-Maliki zusammengekommen, mit dessen Regierungsführung die USA in wachsendem Maße unzufrieden sind. Begleitet wurde Bush von Außenministerin Condoleezza Rice und dem US-Botschafter im Irak, Ryan Crocker. Wenn der Erfolg im Irak anhalte, so Bush, so werde es möglich sein, die Sicherheit im Land auch mit einer geringeren Truppenstärke aufrechtzuerhalten. Bush berief sich dabei auch auf den US-Oberbefehlshaber im Irak, David Petraeus.

Am kommenden Montag will Petraeus dem US-Kongress in Washington einen Bericht zur Lage im Irak und zu den Fortschritten der US-Mission vorlegen. Bush steht unter dem wachsenden Druck der Demokraten aber auch mehrerer Republikaner, einen Zeitplan für einen Truppenabzug festzusetzen. Der Präsident selbst lehnt einen Abzug nach wie vor ab.