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Brände in Griechenland größtenteils gelöscht

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Brände in Griechenland größtenteils gelöscht

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Nach den verheerenden Bränden in Griechenland warnen die Behörden jetzt vor weiteren Gefahren. Zwar seien fast alle Brände gelöscht, die Waldbrandgefahr bleibe aber weiterhin bestehen. Die Behörden bemühten sich um Maßnahmen, die verhindern sollen, dass bei starkem Regen die vertrocknete Erde abgetragen wird. Im Westen der Halbinsel Peleponnes bauen Waldarbeiter provisorische Dämme aus verbrannten Baumstämmen, um eine Erosion des Bodens zu verhindern. Bei den Bränden waren in den vergangenen Wochen 65 Menschen ums Leben gekommen. Die Höhe der Schäden ist noch unklar. Nach einer Bilanz der griechischen Agrargenossenschaften zerstörten die Feuer mindestens 1.500 Häuser, 73.000 Nutztiere verendeten in den Flammen, mehr als 4,5 Millionen Olivenbäume wurden vernichtet. Experten sprechen von einer Schadenssumme von bis zu 3 Milliarden Euro. Angesichts der Waldbrände gerät die konservative Regierung von Ministerpräsident Kostas Karamanlis immer stärker unter Druck. Am 16. September wird in Griechenland ein neues Parlament gewählt. Die Europäische Union sagte Unterstützung für den Wiederaufbau zu.