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Bush zu APEC-Treffen nach Sydney gereist

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Bush zu APEC-Treffen nach Sydney gereist

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US-Präsident George W. Bush ist zum Treffen der 21 Pazifik-Anrainerstaaten, des Asien-Pazifik-Wirtschaftsrates, nach Sydney gereist. Zusammen mit Außenministerin Condoleezza Rice dürfte er in Australien wohl für die amerikanische Klimapolitik werben. Die USA lehnen die europäische Forderung nach verbindlichen Reduktionszielen für Treibhausgase ab. In Sydney wird auch Chinas Präsident Hu Jintao erwartet. Sein Land gilt wie die USA als einer der größten Atmosphärenverschmutzer weltweit. In Sydney demonstrierten Globalisierungskritiker gegen die US-Politik. Nach ihrer Auffassung will Bush die internationalen Klimaverhandlungen schwächen. Auch in Handelsfragen werfen sie der US-Regierung Unilateralismus vor. Die Demonstration dauerte nur eine Stunde. Anlässlich des Gipfelauftakts am Samstag wollen in Sydney erneut zahlreiche Menschen protestieren. Die meisten Australier lehnen die US-Politik im Irak ab und fordern den Abzug der ausländischen Truppen. Bush war gestern überraschend zu einem Truppenbesuch in die irakische Provinz Anbar gereist. Kommentatoren kritisierten, er habe damit seine Widersacher im US-Kongress und die Öffentlichkeit von seiner Strategie vor Ort überzeugen wollen. Auch Bush schließt eine Truppenreduzierung im Irak inzwischen nicht mehr aus.