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Eurostar auf Rekordkurs: Neue Schienenstrecke verkürzt Fahrzeit zwischen Paris und London

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Eurostar auf Rekordkurs: Neue Schienenstrecke verkürzt Fahrzeit zwischen Paris und London

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Der Eurostar hat einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt: Gerade mal zwei Stunden, drei Minuten und 39 Sekunden brauchte der Zug am Dienstag von Paris zum neuen Eurostar-Bahnhof St. Pancras in London, und war damit so schnell wie noch nie. Möglich wurde dies durch eine neue Schienenstrecke vom Eurotunnel bis London. In Frankreich fuhr der Eurostar zwar schon bisher mit mehr als 320 Stundenkilometern, in Großbritannien hingegen zwang ihn das veraltete Schiennetz zu einer geringeren Geschwindigkeit.

“Man kann in einem halben Tag nach London und zurück fahren”, freut sich Eurostar-Präsident Guillaume Pépy. “Die Hauptstädte rücken näher zusammen und die Bahn gewinnt an Bedeutung.” Am Gare du Nord in Paris wurde der Geschwindigkeitsrekord gebührend gefeiert. Der reguläre Fahrbetrieb wird Mitte November aufgenommen. Dann sollen täglich 28 Schnellzüge zwischen Paris und London verkehren und den Anbietern von Billigflügen ernsthafte Konkurrenz machen. Vorerst aber steuert der Zug aus Paris noch wie gewohnt den Bahnhof Waterloo in London an und braucht für die Strecke zwei Stunden und 35 Minuten.