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George Bush zu Überraschungsbesuch im Irak


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George Bush zu Überraschungsbesuch im Irak

Daheim in den USA stehen Präsident George Bush wichtige Wochen bevor, was den Krieg im Irak angeht. Sein Überraschungsbesuch dort soll zeigen, dass das Land sicherer geworden ist und dass es aufwärts geht, dass also seine eigene Politik dort funktioniert – besonders die umstrittene Stationierung von 30 000 weiteren Soldaten seit Jahresbeginn. Insgesamt sind es jetzt mehr als 160 000.

Bush verspricht nach seiner Ankunft, Amerika lasse seine Freunde nicht im Stich; es lasse das irakische Volk nicht im Stich. Das sei die Botschaft von ihm und seiner Regierung. Bush besucht die Provinz Anbar bei Bagdad. Hier, im Gebiet um die Städte Falludscha und Ramadi hat sich die Lage tatsächlich drastisch verbessert. Bedanken kann sich Bush dafür aber vor allem bei den sunnitischen Anführern dort: Sie hatten die Fanatiker der Al-Kaida satt und verjagten sie.

Ein wichtiger Erfolg, aber Bush muss hartnäckige Gegner umstimmen, vor allem im Kongress, wo er keine Mehrheit mehr hat. Nächste Woche stellt sich sein Oberbefehlshaber im Irak, David Petraeus, den Fragen der Abgeordneten in Washington. Kurz darauf, am 15. September, legt die Regierung ihren Bericht darüber vor, ob die Truppenverstärkung aus ihrer Sicht Erfolg gehabt hat. Dann ist es am Kongress zu entscheiden, wie es mit dem Militäreinsatz im Irak weitergeht.

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