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Todesopfer bei Anschlägen in Pakistan

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Todesopfer bei Anschlägen in Pakistan

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Bei zwei Bombenanschlägen in der pakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi bei Islamabad sind mindestens 22 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Nach Angaben der Behörden explodierte die erste Bombe in einem Bus, der Angehörige des Militärs zum Hauptquartier der Armee brachte. Die zweite Bombe detonierte kurz darauf in einem Basar in der Nähe. Bei dem ersten Anschlag sollen Medienberichten zufolge 15 Menschen getötet worden sein, unter ihnen Angehörige der Sicherheitskräfte und der staatlichen Atombehörde. Der zweite Sprengsatz war nach Angaben der Polizei an einem Motorrad befestigt und tötete mindestens sieben Menschen. Das pakistanische Innenministerium bestätigte zunächst den Tod von 17 Menschen. Die Hintergründe der Anschläge sind unklar. Seit dem Sturm auf die Rote Moschee in der Hauptstadt Islamabad Mitte Juli hat sich die Sicherheitslage vor allem im Nordwesten Pakistans verschärft. Bei Kämpfen und Anschlägen wurden in den vergangenen Wochen mehr als 400 Menschen getötet.