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Wirbelsturm Felix vor Küste Mittelamerikas

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Wirbelsturm Felix vor Küste Mittelamerikas

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Auch wenn der karibische Wirbelsturm Felix etwas an Wucht verloren hat: Beruhigt kann an den Küsten von Mittelamerika keiner sein. Von den Inseln vor Honduras werden Urlauber und Einheimische aufs Festland ausgeflogen; in den Küstengebieten hier und in Nikaragua wurden die Bewohner aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Honduras wird das erste Land sein, auf das Felix nach seinem Weg über das Meer trifft, und das mit Windgeschwindigkeiten von weit über zweihundert Stundenkilometern. Von der höchsten Sturmkategorie 5 ist er auf 4 herabgestuft worden, aber Meteorologen warnen davor, dass sich das ebenso schnell auch wieder ändern kann.

Felix zieht den gleichen Weg wie vor neun Jahren Wirbelsturm Mitch: Damals, 1998, starben in Mittelamerika mehr als zehntausend Menschen. Viele hier erinnern sich daran und bringen sich jetzt in Sicherheit, solange es noch geht. Der Sturm wird von Honduras aus nördlich nach Belize ziehen. Auch dort verlassen die Urlauber das Land. Eine amerikanische Touristin auf dem Flughafen sagt: “Das hat man uns empfohlen. Wir waren weiter im Süden, aber das Hotel dort hat zugemacht.”

Das halten auch die Einheimischen so: Der Sturm macht sich mit ersten Böen schon bemerkbar, und er ist schnell unterwegs. Die Behörden erwarten nicht nur Zerstörungen durch den Sturm selbst, sondern auch sintflutartige Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche.