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Belgische Bio-Polarstation soll mit positiver Öko-Bilanz dem Klimawandel in der Antarktis nachforschen

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Belgische Bio-Polarstation soll mit positiver Öko-Bilanz dem Klimawandel in der Antarktis nachforschen

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Klimawandel in aller Munde – und nach dem Vorbild Al Gores wollen nun auch die Belgier die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren: Mit einer Bio-Polarstation in der Antarktis.

Die weitgehend privat finanzierte Station “Prinzessin Elisabeth” ist diese Woche in Brüssel zu besichtigen. Mit Solarmodulen und Windrädern, Wiederverwendung des Wassers und guter Wärmeisolierung loben ihre Konstrukteure ihre vorbildliche Ökobilanz:

Dieses Projekt zeige, dass Europa die Technologie habe, um auf die klimatischen Herausforderungen zu antworten, und die CO2-Emissionen zu reduzieren, so der Projektleiter und Mitbegründer Alain Hubert.

In den kommenden Wochen wird die Station in die Antarktis verschifft, um dort während des Sommers auf der Südhalbkugel aufgebaut zu werden. Vom nächsten Jahr an soll das 22 Meter breite und 10 Meter hohe Bauwerk dann internationalen Wissenschaftlern für meteorologische und geologische Forschung dienen.