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Proteste gegen Bush in Australien - Unterstützung von Premier Howard

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Proteste gegen Bush in Australien - Unterstützung von Premier Howard

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Von Protesten ist der Aufenthalt von US-Präsident George W Bush in Australien begleitet worden. In Melbourne forderten mehrere hundert Menschen ein Ende des Irakkriegs. Bush hatte sich im Vorfeld des APEC-Gipfels mit dem australischen Premier John Howard getroffen. Die 21 Pazifikanrainerstaaten wollen am Wochenende in Sydney über ihre Wirtschaftsbeziehungen sprechen. Auch der Klimaschutz soll dabei Hauptthema sein.

Beim Thema Irak hat Bush in Howard einen Verbündeten. Auch in der australischen Öffentlichkeit wird der Ruf nach einem Truppenabzug lauter, und Howard muss sich noch in diesem Jahr zur Wiederwahl stellen. Howard sagte, die rund 1500 australischen Soldaten blieben im Irak. Was zählt, sei nicht der Kalender, sondern die Bedingungen vor Ort.

Bush sagte, nur ein demokratischer Naher Osten könne die Sicherheit der Vereinigten Staaten und der Frieden in der Welt garantieren. Es gebe Fortschritte im Irak, aber die Situation sei noch nicht perfekt. Es gebe noch Einiges zu tun.

Einig sind sich Bush und Howard auch beim Klima. Verbindliche Emissionsgrenzen lehnen sie ebenso ab wie das Kyoto-Protokoll – das die USA und Australien als einzige Industrieländer nicht unterzeichnet haben. Klimaschutz dürfe das Wirtschaftswachstum nicht beeinträchtigen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.