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Trotz Zweifel im Glauben - Anhänger Mutter Teresas hoffen auf baldige Heiligsprechung

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Trotz Zweifel im Glauben - Anhänger Mutter Teresas hoffen auf baldige Heiligsprechung

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Mutter Teresa war offenbar weniger fest im Glauben als viele ihrer Anhänger gern glauben würden. Das zumindest sollen ihre Briefe belegen, die dieser Tage veröffentlich wurden. Trotzdem hoffen die Nonnen des von ihr gegründeten Ordens der “Missionarinnen der Nächstenliebe” auf eine baldige Heiligsprechung ihres Vorbilds. Zum zehnten Todestag erinnerten sie in Kalkutta in einem Gottesdienst an die Friedensnobelpreisträgerin. Beten solle man zu Mutter Teresa, so Vorsteherin Schwester Nirmala, auf dass sie das Leben aller bereichern möge. Und ihnen helfe, sich ebenso den Menschen zu widmen, vor allem den Armen und Vernachlässigten.

2003 wurde Mutter Teresa nur sechs Jahre nach ihrem Tod von Papst Johannes Paul dem Zweiten selig gesprochen. Grundlage für die außergewöhnlich schnelle Seligsprechung war die wundersame Heilung einer Inderin von Krebs. Für die erhoffte Heiligsprechung müsste aber mindestens ein weiteres Wunder vom Vatikan anerkannt werden. Ihre Zweifel sollen dabei zumindest kein Hindernis sein. Solche Momente kenne die Kirche, auch bei Heiligen, zitierte eine römische Zeitung einen Kardinal.