Eilmeldung

Eilmeldung

Zerstörungen durch Wirbelsturm Felix

Sie lesen gerade:

Zerstörungen durch Wirbelsturm Felix

Schriftgrösse Aa Aa

Der karibische Wirbelsturm Felix hat zwar an Wucht verloren, aber noch immer hat er zerstörerische Kraft. Mindestens vier Menschen sind in Nikaragua durch ihn ums Leben gekommen, mehrere tausend Häuser sind zerstört, vor allem in der nördlichen Hafenstadt Puerto Cabezas. Diese Bilanz ist vorläufig: Zu vielen Orten, über die der Sturm hinweggezogen ist, hat man gar keine Verbindung.

Auf die Küste von Nikaragua und Honduras war Felix noch mit Stärke 5 aufgeprallt, der höchsten Sturmstärke mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 250 Stundenkilometern. Über Land verlor er aber schnell an Energie und wird inzwischen als normaler Tropensturm der Stärke 1 geführt. Trotzdem geht noch immer große Gefahr aus von den heftigen Regenfällen, die der Sturm mit sich bringt. Sie können nach wie vor zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen.

Felix war nach dem Wirbelsturm Dean der zweite Sturm der höchsten Kategorie innerhalb kurzer Zeit. Dass zwei Stürme dieser Stärke in einem Jahr das Land erreichen, gab es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie.