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Mehr Arbeitslose in den USA

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Mehr Arbeitslose in den USA

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Zum ersten Mal seit vier Jahren hat in den USA die Zahl der Arbeitslosen zugenommen. Für Beobachter ist das eine Warnung: Das Wirtschaftwachstum könnte gedrosselt werden. Und die US-Notenbank gerät zunehmend unter Druck, ihren Zinssatz zu senken.

Per Saldo gab es 4000 mehr Stellenverluste als neue Arbeitsplätze. Noch aber machen sich die Arbeitsplatzverluste nicht statistisch bemerkbar: Wie bereits zu Jahresbeginn liegt die Arbeitslosigkeit bei 4,6 Prozent. Im Juli war die Quote leicht um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Nachdem im Juli nach neuesten Angaben 68 000 neue Jobs geschaffen wurden, hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt im August für Ökonomen aber überraschend geändert.

Als Gründe werden unter anderem die Auswirkungen der US-Hypotheken- und Immobilienkrise und die Probleme auf dem US-Kreditmarkt angegeben. Die US-Notenbank gibt an, die Krise im Auge zu behalten. Ob sie ihren Zinsraten senkt, wird warscheinlich nach einem Treffen am 18 September bekanntgegeben. Nach Meinung von Wirtschaftsexperte, sind Krisen auf dem Immobilienmarkt oft Vorläufer von wirtschaftlicher Einbrüche. Auch die OECD ging kürzlich davon aus, dass eine Rezession in den USA zumindest möglich sei.