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APEC-Gipfel für freien Welthandel

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APEC-Gipfel für freien Welthandel

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Der Asien-Pazifik-Gipfel ist mit einem Aufruf zum freien Welthandel zu Ende gegangen. Zum Abschluss des APEC-Treffens von 21 Pazifik-Anliegerstaaten sagte Gastgeber John Howard, das hätten die Staats- und Regierungschefs in einer gemeinsamen Erklärung festgehalten. Der australische Ministerpräsident sprach von einer sehr starken Unterstützung für die so genannten Doha-Gespräche. Alle beteiligten Länder fordere man zu neuen Bemühungen auf.

Sechs Jahre lang laufen diese Doha-Gespräche nun schon, ohne Ergebnis. In Genf hat gerade eine neue Runde begonnen. Eine Einigung auf mehr freien Handel scheitert bisher vor allem daran, dass USA und EU ihre Beihilfen für die eigene Landwirtschaft nicht aufgeben wollen.

Die Staaten im Asien-Pazifik-Forum verabschiedeten
in Sydney auch eine Erklärung zum Klimaschutz. Darin bekennen sie sich zur Notwendigkeit, den Ausstoß an Treibhausgasen zu senken.

Dabei ist die Rede allerdings von einem
erstrebenswerten Ziel: Verpflichtende Maßnahmen wurden nicht festgelegt. Auf Druck von China und einigen ärmeren Ländern heißt es auch, dass verschiedene Länder verschiedene Verantwortungen hätten – ein Wink an die reichen Industrieländer.