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Demonstration in Brüssel gegen "Islamisierung" bleibt verboten

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Demonstration in Brüssel gegen "Islamisierung" bleibt verboten

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Eine für den 11.September in Brüssel geplante Demonstration gegen die “Islamisierung Europas” bleibt verboten: Ein Gericht der belgischen Hauptstadt erklärte sich außerstande, das vor fünf Tagen von dem sozialistischen Bürgermeister Freddy Thielemanns verhängte Verbot der Demonstration aufzuheben.

Ein Bündnis von deutschen, belgischen, britischen und dänischen Gruppen hatte zu dem Protest in Brüssel aufgerufen: Der Däne Anders Gravers, Mitbegründer der Organisation “Stoppt die Islamisierung Europas”, erklärte, die Muslime wollten in Europa das islamische Recht einführen… das müsse gestoppt werden.

Jacob Mahi vom Europäischen Muslimischen Netzwerk erklärte, seit dem Streit um die Mohammed- Karikaturen in einer dänischen Zeitung gebe es eine anti-islamische Welle in Europa, die sich einige Kräfte zunutze machten. Vor dem Hintergrund der Bombenanschläge in Großbritannien schürten diese Aktivisten die Angst vor Muslimen in Europa. Es seien rassistische und fremdenfeindliche Kräfte am Werke, so Mahi weiter, denen es darum gehe, dass Muslime in Europa nur noch als Muslime wahrgenommen würden, und nicht auch als EU-Bürger. Die Organisatoren des Demonstration gegen Islamisierung wollen dem Verbot zum Trotz auf die Straße gehen.