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Unruhe vor Jahrestag der Anschläge von 2001

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Unruhe vor Jahrestag der Anschläge von 2001

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Wieder rückt ein 11. September heran: Und viele möchten, dass dieses Datum in Erinnerung bleibt. Gerade hat Osama bin Laden ein neues Video mit seiner Botschaft für den Westen veröffentlicht, das erste seit drei Jahren. Jetzt kündigt seine
Terrororganisation Al-Kaida im Internet das nächste an, erneut mit der Abschiedsbotschaft eines der Attentäter von 2001, wie schon zu anderen Jahrestagen. Diesmal soll einer der Piloten zu sehen sein, der damals ein Flugzeug in das New Yorker Welthandelszentrum steuerte.

Gleichzeitig warnt in den USA die Regierung vor neuen Gefahren durch den Terrorismus. Michael McConnell, der für den Präsidenten die Arbeit der Geheimdienste koordiniert, sieht für die nächsten Jahre eine wachsende Bedrohung. Das geht aus einer schriftlichen Stellungnahme McConnells für eine Anhörung im Senat hervor. Und: Er warnt unmittelbar vor diesem Jahrestag vor einem Nachlassen der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen Terroristen; jetzt, wo die Erinnerung an 2001 verblasse.

Sorgen macht den USA inzwischen sogar die Hisbollah-Miliz im Libanon, zusammen mit den Verbindungen der Islamisten nach Syrien und in den Iran. McConnell hält auch Anschläge in den USA selbst für möglich: zum Beispiel, wenn sich die Hisbollah selbst bedroht fühle – aber auch, wenn sie eine Bedrohung des verbündeten Iran sehe: des Landes also, mit dem die USA im Streit um sein Atomprogramm liegen.