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Amerikaner gedenken der Todesopfer vom 11. September 2001

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Amerikaner gedenken der Todesopfer vom 11. September 2001

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Sechs Jahre nach den Terroranschlägen auf New York und Washington gedenken die USA heute wieder der Todesopfer des 11. September 2001. Erstmals findet die Trauerfeier in New York nicht direkt am Ground Zero statt, wo einst die beiden Zwillingstürme des World Trade Centers standen. Wegen der Bauarbeiten dort wurde sie auf einen Platz in der Nähe verlegt. Ein Amerikaner sagte, die Welt sei gefährlich, seiner Meinung nach werde das Problem wohl nie ganz gelöst werden. Es sei ein Kampf, der immer weiter gehe. Er fühle sich gegenwärtig jedoch größtenteils sicher und er hoffe, dass er so weiter machen könne.

Bei den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon in Washington waren fast 3000 Menschen getötet worden. Als Drahtzieher gilt das islamistische Terrornetzwerk al-Qaida von Osama Bin Laden. Die 19 Terroristen hatten vier amerikanische Linienmaschinen gekapert und zwei von ihnen in die Türme des World Trade Centers gelenkt. Die Spur der Täter führte auch nach Deutschland, wo sich in Hamburg um den Todespiloten Mohammed Atta eine Terrorzelle gebildet hatte. Am vergangenen Freitag war erstmals seit 2004 wieder eine Videobotschaft von Osama Bin Laden aufgetaucht, in der er das Scheitern der USA im Irak voraussagt und die US-Bürger auffordert, zum Islam überzutreten. Jetzt kündigte das al-Qaida eine weitere Videobotschaft an. Sie soll auch den letzten Willen der Selbstmordattentäter vom 11. September enthalten.